Rutsche bleibt vorübergehend außer Betrieb

Das Endstück der Rutsche wird ersetzt. Wiederinbetriebnahme voraussichtlich im Februar 2020.

Das konisch zulaufende Endstück der neuen „Body-Racer-Rutsche“ wird in der Woche ab dem 13. Januar 2020 durch ein höheres Element ersetzt. Dazu haben wir uns in Zusammenarbeit mit dem Hersteller entschieden. „Die Sicherheit unserer Badegäste hat oberste Priorität“, betont Thomas Abels, Interimsgeschäftsführer der Stadtwerke Borken. „Der letzte Abschnitt der Rutsche wird dadurch höher sein. Wir möchten das Unfallrisiko auch bei  unsachgemäßer Nutzung der Liegendrutsche weitestgehend vermeiden“, sagt Abels.
Die neue, normgerechte Rutsche war nach sorgfältiger Prüfung durch einen Sachverständigen pünktlich zu Weihnachten 2019 in Betrieb genommen worden und sehr gut bei den Gästen angekommen. Nachdem sich einige Badegäste, die aufrecht und nicht - wie auf Hinweisschildern vorgeschrieben - liegend gerutscht sind, den Kopf gestoßen hatten, haben wir die Rutsche am 30. Dezember 2019 prophylaktisch außer Betrieb genommen.
Den Vorwurf einer Fehlkonstruktion weisen Hersteller und wir deshalb entschieden zurück. Die neue Rutsche ist auf die baulichen Gegebenheiten des Aquarius zugeschnitten. So hatte die alte Rutsche auf der gesamten Länge einen deutlich kleineren Durchmesser, somit auch am Mauerdurchbruch, an dem sie in das Gebäude hineinreicht. Diese Öffnung kann aus statischen Gründen nicht beliebig verbreitert, jedoch erhöht werden.
Der Hersteller hat das im Aquarius umgesetzte Rutschenkonzept mit Standardbauteilen bereits mehrfach geplant und bislang ohne Zwischenfälle in Betrieb genommen.
„Wir bedauern es außerordentlich, dass sich einige Gäste den Kopf gestoßen haben und sind froh, nun mit einer maßgeschneiderten Sonderanfertigung für das Aquarius eine gute und schnelle Lösung gefunden zu haben“, sagt Thomas Abels.
Die bisherige Rutsche hatte zudem ein Auffangbecken, in das der Nutzer zum Schluss der Rutschpartie hineinfiel. „Diese Konstruktion ist nach den heutigen Vorschriften nicht mehr zulässig und konnte auch bisher nur aus Bestandsschutzgründen weiter genutzt werden“, so Abels. Das Rutschen-Auffangbecken wird jedoch weiterhin als Wasservorratsbehälter für den Betrieb der neuen Rutsche benötigt. Das Betreten des Beckens ist nun nicht mehr möglich und wird es auch zukünftig nicht mehr sein. Aktuell suchen wir nach einer Abdeckungsmöglichkeit, da dies auch energetisch vorteilhaft ist.